Qualitätsanalyse NRW

Qualitätsanalyse NRW

Detaillierte Informationen über die Qualitätsanalyse finden Sie im Bildungsportal NRW unter der folgenden Internet-Adresse:

http://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulentwicklung/Qualitaetsanalyse/index.html

Qualitätsanalyse „Was ist das?“

„Die Qualitätsanalyse ist ein Verfahren der externen Evaluation in Nordrhein-Westfalen. Ihr vorrangiges Ziel ist die Unterstützung der Schulen in ihrer Schul- und Unterrichtsentwicklung. Es gilt, über die Analyse der schulischen Prozesse den Ist-Stand schulischer Arbeit aufzuzeigen, mit Hilfe von Analysekriterien die Qualität von Schule und Unterricht zu bewerten und Impulse zur Weiterentwicklung zu setzen. Für alle Schulen in NRW besteht die Verpflichtung, sich an der Qualitätsanalyse zu beteiligen (§ 3 Schulgesetz NRW).

Grundlage der Bewertungen ist das Qualitätstableau. … Seit dem Schuljahr 2015/16 beinhaltet das Qualitätstableau landesweit sowohl verpflichtende als auch ergänzende, d.h. von den Schulen wählbare Analysekriterien. Über die Wahl der ergänzenden Analysekriterien können die schulischen Gruppen (Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Schulleitung, Schulformaufsicht, ggf. Schulträger, Fortbildungspersonen,  duale Partner und weitere) schuleigene Themen- und Fragestellungen in den Prüfauftrag einbringen und an der inhaltlichen Gestaltung „ihres“ Prüftableaus mitwirken.  Das „Denken von der Schule aus“ ist für das Verfahren der Qualitätsanalyse grundlegend. Über das Einbringen schulischer Themen- und Fragestellungen erhalten die Schulen bzw. die schulischen Gruppen den Impuls, ihren „schuleigenen“ Anspruch an die Qualität ihrer Arbeit zu reflektieren und in den Prozess der Qualitätsanalyse einzubringen.

Transparenz, Partizipation und Selbststeuerung sind die Eckpfeiler der Qualitätsanalyse zur Stärkung von eigenverantwortlichen Schulen. Aufgabe der Qualitätsanalyse ist es,  Schulen in ihrer Schul- und Unterrichtsentwicklung situationsbezogen zu unterstützen und auf der Grundlage der Ergebnisse nachhaltige Impulse zu geben, die es ermöglichen, Qualitätsentwicklung und -sicherung erfolgreich umzusetzen.“

(entnommen aus: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulentwicklung/Qualitaetsanalyse/index.html, 12.02.2017)

 

Die aktuelle Qualitätsanalyse an der GS Lindenschule Halle 2016 / 2017 bis 2017 / 2018

 

 

Die Qualitätsanalyse des Landes NRW hat sich nach 2012 nun aktuell zum zweiten Mal an der Lindenschule angekündigt. Sie gliedert sich wie oben beschrieben neuerdings in eine Vor- und eine Hauptphase.

Während der Vorphase haben wir zum 25.11.2016 ein erstes Schulportfolio und unser aktuelles Schulprogramm abgegeben, welches Sie auch auf unserer Homepage finden (Rubrik „Lindenschule => Schulprogramm“) oder in der Lindenschule einsehen können. Darüber hinaus wurde am 25.01.2017 ein Abstimmungsgespräch unter der Beteiligung der Qualitätsprüfer, der Schulaufsicht, der Schulverwaltung, der Schulleitung, der OGS-Leitung und von VertreterInnen der Eltern, Lehrer und Schülerschaft durchgeführt. Im Rahmen dieses Abstimmungsgespräches wurde der Zeitrahmen der Hauptphase (Besuchszeitraum 11. – 13.12.2017) und vor allem die zu prüfenden Bereiche anhand des Qualitätstableaus der Qualitätsanalyse für die Lindenschule festgelegt.

In der folgenden Pdf-Datei finden Sie das aktuelle Qualitätstableau unserer Schule für die QA 2017. Dabei sind alle zu evaluierenden Bereiche gelb (Pflichtbereiche) oder orange (Wahlbereiche durch die schulischen VertreterInnen) hinterlegt. Die nicht farbig hinterlegten Bereiche werden im Gegensatz zur QA 2012 in diesem Durchgang nicht evaluiert.

Schulspezifisches Qualitätstableau GS Lindenschule Halle 2017

Die Vorphase ist abgeschlossen. Anschließend haben wir alle benötigten Unterlagen für die Hauptphase zusammengetragen und unseren Qualitätsprüferinnen Frau Buch und Frau Albsmeier zukommen lassen.

Nun stehen vom 11. – 13.12.2017 die Besuchstage an. Während dieser Tage der Qualitätsanalyse werden wir auch auf Ihre Unterstützung angewiesen sein. Viele Informationen werden nämlich nicht nur durch schulische Papiere, sondern vor allem auch durch (Eltern-)Interviews eingeholt werden. Dazu haben wir in den letzten Tagen, nach Absprache mit der Schulpflegschaftsvorsitzenden Frau Teresa Hamilton, 12 Eltern aus den unterschiedlichsten Bereichen angesprochen, die unsere Schule darstellen könnten. Alle Eltern haben gleich zugesagt. An dieser Stelle schon einmal vielen Dank für Ihre Bereitschaft! Gleiches gilt auch für die Kinder. Alle angesprochenen Kinder (je 1 Kind aus jeder Klasse) waren sofort bereit unsere Schule zu vertreten. (Falls Ihr Kind an dem Interview teilnehmen soll, werden Sie darüber schriftlich von uns informiert!)

Seit den Vorgesprächen am Montag, den 20.11.2017 und dem (leider in meinen Augen nicht sehr besuchten) Infoabend steht auch die genaue Zeitplanung der Besuchstage (siehe unten) fest. Nun können auch die letzten Vorbereitungen angegangen werden.

 

ZEITPLAN der HAUPTPHASE der Qualitätsanalyse 2017 / 2018

Do., 19.10.2017: Abgabe schulischer Dokumente für die Hauptphase

Mo., 20.11.2017: Schulrundgang mit Vertretern der QA und des Schulträgers

Mo., 20.11.2017: Elterninformationsabend durch die Qualitätsprüfer (18 Uhr in der Aula)

Mo., 11.12. bis Mi., 13.12.2017: dreitägige Hauptphase mit Schulbesuch

Die Schulbesuchstage

Mo., 11.12.2017: Schülerinterview von 8.00 Uhr bis 09.15 Uhr

Mo., 11.12.2017: Lehrerinterview

Mo., 11.12.2017: Elterninterview von 16.00 – 17.30 Uhr

Di., 12.12.2017: Schulleitungsinterview

Mi., 13.12.2017: Rückmeldung an die Lehrkräfte, die Schulleitung und die Schulaufsicht

An allen Tagen werden auch Unterrichtsbesuche durchgeführt.

Die Qualitätsanalyse an der Lindenschule wird auch in diesem Durchgang wieder von „federführend“ von Frau Sabine Buch (Qualitätsprüferin der Bez.Reg. Detmold) durchgeführt, die die GS Lindenschule auch in ihrer ersten Qualitätsanalyse begleitete.

 

 

 

Die Qualitätsanalyse an der GS Lindenschule Halle 2011 / 2012

 

 

Im Jahr 2012 hat die Qualitätsanalyse NRW zum ersten Mal die Lindenschule evaluiert. Insgesamt sind 136 verschiedene Kriterien bewertet worden. Im Folgenden finden Sie die Ergebnisse der Qualitätsanalyse 2012 und entsprechend die Schilderungen aus dem Frühjahr 2012, in dem die Qualitätsanalyse an unserer Schule stattfand. Die folgenden Sateien wurden in dieser Form den schulischen Gremien bis Juni 2012 vorgestellt. Selbstverständlich haben wir an allen Bereichen weiter gearbeitet und uns auch weiter entwickelt, so dass Sie im Folgenden einen nicht mehr aktuellen Stand beschreiben bekommen:

Gesamtbewertung im Überblick

 

Bilanzierung: Stärken und Handlungsfelder

An der Lindenschule überwiegen bei 23 der 25 zu bewertenden Qualitätsaspekte die Stärken.

Von den 136 bewerteten Kriterien sind 44 beispielhaft erfüllt, 73 entsprechen den Erwartungen, 19 sind eher nicht erfüllt. Ein Kriterium, das überhaupt nicht erfüllt ist, existiert an der Lindenschule nicht.

Besondere Stärken und Entwicklungsfelder im Anschluss an die Qualitätsanalyse

(ausführlich als Pdf-Datei)

Die besonderen Stärken der Lindenschule zeigen sich im Rahmen der ausgezeichneten Förderung der personalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, in dem vorbildlich gestalteten Lebensraum Schule, der umfassenden Ausstattung sowohl des Schulgebäudes als auch des Schulgeländes sowie der kreativen Gestaltung der Schulhoffläche, der zuverlässigen Unter-richtsorganisation und einer Kooperation der Lehrkräfte, die insbesondere geprägt ist von einem intensiven, transparenten Informationsfluss und einer Jahrgangsteamarbeit, die in nahezu allen Jahrgängen verlässlich umgesetzt wird. Dieses alles führt zu einer sehr hohen Zufriedenheit aller befragten Interviewgruppen.

In sechs Aspekten mit der Bewertungsstufe 3 „eher stark als schwach“ – 2.6, 3.2, 3.4, 3.5, 6.1 und 6.3 – fallen große Spreizungen hinsichtlich der Kriterienbewertung auf, die jeweils von Doppelpus- bis hin zu Minusbewertungen reichen. Während die sehr positiven Votierungen unterschiedliche Ursachen aufweisen, konzentrieren sich die Minusbewertungen schwerpunktmäßig auf fehlende Absprachen bzw. eine unterschiedliche Umsetzungspraxis seitens der Lehrkräfte und die konsequente aktive Einbindung der Schülerinnen, Schüler und Eltern in die Schulentwicklungsprozesse.

Die Schule weist in keinem Qualitätsaspekt gravierende Schwächen auf, sodass die Bewertungsstufe 1 „erheblich verbesserungsbedürftig“ nicht vergeben wird.

Zu den Schwächen, die in zwei Aspekten deutlich werden, gehören ein nicht existentes Konzept zur Förderung von Schlüsselkompetenzen, das allen Schülerinnen und Schülern die Fähigkeit zum selbstständigen Lernen und Handeln vermittelt, sowie die Unterstützung eines aktiven Lernprozesses der Schülerinnen und Schüler, insbesondere hinsichtlich der Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler, des Angebotes individueller Lernwege und eines häufigeren Einsatzes der kooperativen Lernformen.

(Stand der Aussagen: Juni 2012)