Die Lindenschule baut um!

Liebe Eltern, Erziehungsberechtigte und Interessierte,

wie Sie bestimmt mitbekommen haben, werden an der Lindenschule in den nächsten Jahren Umbauarbeiten, v.a. im Innenbereich stattfinden. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Kindern und Mitarbeitenden zeitgemäße, offene und freundliche Lern-, Arbeits- und Lebensräume zu schaffen. Dazu werden vor allem unser Untergeschoss, aber auch die Flure und Verwaltung umgebaut und umstrukturiert. Seit einigen Wochen werden wir in den Planungen nicht nur sehr aktiv von der Stadt Halle (hier v.a. Lars Restemeier) sondern auch von dem Architekturbüro RSA aus Lippstadt begleitet. Aktuell finden Workshops mit den Mitarbeitenden, den Kindern und auch Elternvertretungen (OGS und Pflegschaft) statt.

Auf dieser Unterseite unserer Homepage möchten wir die Umbauarbeiten begleiten und von ihnen berichten, um so nicht nur Vorfreude zu entfachen, sondern auch für Transparenz sorgen, denn natürlich sind auch schon Gerüchte im Umlauf.

Wir werden versuchen, unsere Informationen so umfassend und so transparent wie möglich in die Breite zu bringen. Fragen Sie im Zweifelsfall bei der Schulleitung nach.

Aktuell gibt es – entgegen anders lautender Berichte / Gerüchte – noch keine abgeschlossenen Planungen. Auch ziehen wir nicht mit der ganzen Schule in Container oder beschulen die Kinder woanders. Seit Anfang März sind die Akteure damit beschäftigt, Leitplanken für die Planung zu bestimmen, die Schule zu vermessen und Pläne zu erstellen (die unsere Visionen lebendig werden lassen sollen.). Unser gemeinsames Ziel ist es, auf dem Schulfest am 26.06.2026 diese Pläne präsentieren zu können und ab Sommer 2026 langsam mit ersten Arbeiten zu beginnen.

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne an die Schulleitung. Wir berichten und beantworten gerne! Und glauben Sie uns: Durch das Gebäudemanagement der Stadt Halle und das Architekturbüro RSA fühlen wir uns aktuell großartig begleitet und gehört!

Liebe Grüße

Maik Evers, Britta Voßhans & Heike Tesche

Auftaktworkshop I (Mi., 11.03.2026)
Gemeinsam werden die Lehrkräfte, Erzieherinnen der OGS, die Verwaltung, das Gebäudemanagement und der Schulträger in einem vom Architekturbüro RSA geleiteten ersten Workshop Leitplanken für den Schulumbau festlegen..
Auftaktworkshop II (Di., 24.03.2026)
Erste erarbeitete Leitplanken werden vorgestellt, diskutiert und ausgeschärft.
Schülerparlament (Di., 14.04.2026)
Workshop des Architekturbüros mit Kindern der Lindenschule

 

Elternvertretungen (Mo., 27.04.2026)
Workshop und Vorstellungen mit den Klassenpflegschaften und dem Elternrat der OGS

 

Schulfest (Fr., 26.06.2026)
Die aktuellen Pläne werden der Schulgemeinde vorgestellt.
Auftaktworkshop zum Schulumbau (11.03.2026)

Zum Auftakt des geplanten Schulumbaus der Lindenschule fand ein gemeinsamer Workshop in der Remise statt. Eingeladen hatten Marai Ströcker, Lea Videlius und Carsten Rinsorf vom Architekturbüro RSA aus Lippstadt. Teilgenommen haben Mitarbeitende der Lindenschule sowie Vertreterinnen und Vertreter der Schulverwaltung der Stadt Halle und des Gebäudemanagements.

Im Mittelpunkt des Treffens stand die Frage, wie das zukünftige Gesicht der Lindenschule unter Berücksichtigung der politischen und städtischen Vorgaben gestaltet werden kann. In offener und konstruktiver Atmosphäre wurden zahlreiche Bereiche angesprochen, Ideen ausgetauscht und erste Visionen entwickelt. Die Architektinnen und Architekten überzeugten dabei durch eine aufmerksame Zuhörkultur und eine sehr gelungene Moderation, die allen Beteiligten Raum für ihre Perspektiven gab.

Der Workshop war geprägt von intensiven Gesprächen, einer hohen Beteiligung und dem gemeinsamen Wunsch, tragfähige Lösungen zu entwickeln. Nun liegt es am Architekturbüro, aus den gesammelten Bildern, Visionen und Wünschen realisierbare Leitplanken zu formulieren.

Der Auftakt kann als voller Erfolg gewertet werden: offene Gespräche, eine hervorragende Moderation und ein engagierter Austausch aller beteiligten Parteien bildeten eine starke Grundlage für die nächsten Schritte. Die anstehenden Kompromissfindungen versprechen spannend zu werden.

 

Vorstellung erster Leitplanken (24.03.2026)

Bereits anderthalb Wochen nach dem Auftaktworkshop stellte das Architekturbüro RSA erste Leitplanken für den Schulumbau der Lindenschule vor. Raumstrukturen und Farbwelten wurden dabei vollständig neu gedacht. Bisherige Vorstellungen der letzten Jahre wurden bewusst zur Seite gelegt, um neue Perspektiven zu eröffnen und eine zukunftsorientierte Lösung zu entwickeln.

RSA hat die eingebrachten Vorgaben und Ideen in ein erstes tragfähiges Konzept überführt. Gleichzeitig machte das Büro deutlich, dass Veränderungen zwangsläufig bedeuten, dass sie an der einen oder anderen Stelle auch Herausforderungen mit sich bringen. Dennoch ist es gelungen, die gesetzten Leitplanken zu berücksichtigen und daraus eine realisierbare Vision zu entwickeln.

Die vorgestellten Planungen müssen nun sacken, weiter diskutiert und gemeinsam mit Eltern, Trägern, Kindern sowie Mitarbeitenden weitergedacht und verfeinert werden.

Schon jetzt zeigt sich: Wir sind auf einem guten Weg, eine zeitgemäße Schule für die Menschen an und in der Lindenschule zu gestalten.

 

 

Workshop des Schülerparlamentes (14.04.2026)

In einer außerordentlichen Sitzung des Schülerparlaments stand an der Lindenschule ein besonders wichtiges Thema im Mittelpunkt: der anstehende Umbau der Schule. Nachdem bereits die Mitarbeitenden aus OGS, Lehrerkollegium und Verwaltung in einem Workshop ihre Perspektiven eingebracht hatten, waren nun die Schülerinnen und Schüler an der Reihe – vertreten durch ihr engagiertes Schülerparlament.

Zu Gast waren die Architektinnen Maraj Ströcker und Lea Vigelius vom Architekturbüro RSA, die sich und ihre Arbeit zunächst vorstellten und den Kindern spannende Einblicke in die Planung und Gestaltung von Schulräumen gaben. Schnell entwickelte sich eine offene und lebendige Arbeitsatmosphäre, in der die Schülerinnen und Schüler mit großer Begeisterung ihre Ideen einbrachten.

Mit viel Ernsthaftigkeit und Kreativität schilderten die Kinder, wie sie ihre Schule aktuell erleben und wie sie sich ihre Lern- und Lebensräume in Zukunft wünschen. Dabei nahmen sie unterschiedliche Bereiche genau unter die Lupe: Flure, Klassenräume, Toiletten, Gemeinschaftsbereiche, OGS sowie die Verwaltung. In intensiven Gesprächen wurde diskutiert, bewertet, priorisiert und schließlich auch „bepunktet“. Die Vielfalt und Klarheit der Rückmeldungen beeindruckte alle Beteiligten.

Die zahlreichen Anregungen und differenzierten Einschätzungen der Kinder stellen eine wertvolle Grundlage für die weitere Planung dar. Das Architekturbüro wird die Ergebnisse nun auswerten und – wo möglich – in die konkreten Entwürfe einfließen lassen. Dass die Ideen der Schülerinnen und Schüler ernst genommen werden, war für alle deutlich spürbar.

Die hohe Motivation und das Engagement der Kinder führten sogar dazu, dass die Sitzung spontan um eine Schulstunde verlängert wurde – ein starkes Zeichen dafür, wie wichtig ihnen ihre Schule und deren Zukunft ist.

Zum Abschluss gab es einen besonders wertschätzenden Moment: Die Architektinnen überreichten den Kindern Urkunden als Anerkennung für ihre großartige Mitarbeit. Im Gegenzug bedankte sich das Schülerparlament mit einer liebevoll gestalteten Riesentafel mit der Aufschrift „MERCI“ und den Worten:
„Schön, dass ihr da seid und mit uns unsere Schule neu gestaltet.“

Diese Begegnung hat eindrucksvoll gezeigt, wie gewinnbringend es ist, Kinder aktiv in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Die Lindenschule darf sich auf eine Zukunft freuen, die von vielen klugen Gedanken, ehrlichen Rückmeldungen und echter Mitgestaltung geprägt ist.

 

 

 

Elternworkshop zu den Umbaumaßnahmen an der Lindenschule (28.04.2026)

Ein rundum gelungener und sehr gut besuchter Elternworkshop zur Vorstellung der geplanten Umbaumaßnahmen an der Lindenschule fand am gestrigen Abend statt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Klassenpflegschaften, des Schulvereins sowie des Elternrates der OGS waren der Einladung gefolgt, um sich über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren und aktiv mitzudenken.

Bereits im Vorfeld hatten erste Workshops mit den Mitarbeitenden der OGS, der Verwaltung und dem Kollegium sowie ein weiterer Workshop mit dem Schülerparlament stattgefunden. Nun wurden auch die Eltern in diesen wichtigen Entwicklungsprozess eingebunden – ein weiterer bedeutender Schritt auf dem gemeinsamen Weg in die Zukunft der Lindenschule.

Maraj Ströcker, Carsten Rinsdorf und Lea Vigelius vom Büro RSA aus Lippstadt präsentierten mit ihrer offenen, sympathischen und sehr zugewandten Art die bisherigen Ergebnisse der Workshops sowie die Entstehungsgeschichte der Planungen. Dabei wurde deutlich, mit wie viel Sorgfalt, Fachlichkeit und Herzblut an der Zukunft der Lindenschule gearbeitet wird.

Im Anschluss stellten die Architektinnen und Architekten den aktuellen Stand der Bauplanungen vor. Die Resonanz der anwesenden Eltern war durchweg positiv: Begeisterung, Neugier und Vorfreude waren deutlich spürbar. Besonders die Perspektiven für moderne Lernräume, zeitgemäße pädagogische Möglichkeiten, bessere Betreuungsangebote und neue Chancen für die Schulentwicklung stießen auf großes Interesse.

Gleichzeitig nutzten die Eltern die Gelegenheit, Fragen zu stellen, offen zu diskutieren und wertvolle Anregungen einzubringen. Diese Hinweise wurden aufmerksam aufgenommen und fließen in die weiteren Überlegungen mit ein.

Begleitet wurde der Abend durch die Schulleitung mit Maik Evers und Britta Voßhans, die OGS-Koordinatorinnen Heike Tesche und Irmi Husmann sowie erfreulicherweise auch durch den Schulträger Stadt Halle. Mit Benjamin Potthoff aus der Schulverwaltung und Lars Restemeier aus dem Gebäudemanagement waren zwei engagierte Unterstützer des gesamten Prozesses vor Ort, die die Planungen seit von Beginn an mit Rat, Tat und großem Einsatz begleiten.

Auch wenn an diesem Abend noch nicht jede Frage abschließend beantwortet werden konnte, blieb bei allen Beteiligten ein sehr gutes Gefühl zurück: Der Prozess wird professionell, transparent und vertrauensvoll gestaltet. Die Schulleitung betonte ausdrücklich, auch weiterhin offen über alle Entwicklungen zu informieren und jederzeit für Rückfragen zur Verfügung zu stehen. Gerade auch möglichen Gerüchten möchte man so mit Klarheit, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit begegnen – ganz so, wie man es an der Lindenschule kennt und schätzt.

Ein Abend, der Mut macht: mit tollen Planungen, vielen engagierten Menschen und einer großen gemeinsamen Vorfreude auf eine Lindenschule, die Kindern künftig noch bessere Chancen zum Lernen, Leben und Wachsen bieten wird.

 

 

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