Über 400 Besucherinnen und Besucher feierten am vergangenen Freitag gemeinsam das Schulfest der Lindenschule unter dem Motto „Hand in Hand – Kunterbunt“. Trotz hochsommerlicher Temperaturen herrschte auf dem gesamten Schulgelände eine fröhliche, entspannte und ausgelassene Atmosphäre.

Schulleiter Maik Evers und Konrektorin Britta Voßhans begrüßten die zahlreichen Gäste herzlich und stellten in ihrer Ansprache die besonderen Werte der Lindenschule in den Mittelpunkt. Inspiriert vom zuvor gesungenen Lied „Bunt ist besser als Braun“ betonten sie, dass Vielfalt, Offenheit und gegenseitiger Respekt die Schulgemeinschaft prägen.

„Hand in Hand haben wir in den vergangenen Jahren vieles geschafft“, hoben sie hervor. Gerade in herausfordernden Zeiten zeige sich, wie wertvoll Zusammenhalt sei. Das gemeinsame Ziel sei es, jedem Kind einen Ort zu bieten, an dem es sich angenommen, gesehen und wertgeschätzt fühle. Gleichzeitig erinnerten sie daran, an einem solchen Fest auch einmal innezuhalten, auf das Erreichte zurückzublicken und gemeinsam stolz auf die starke Schulgemeinschaft der Lindenschule zu sein.

Anschließend führten Maik Evers, Britta Voßhans gemeinsam mit Hausmeister Alex Wagner mit viel Charme und Humor durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Alle Klassen hatten mit großem Engagement eigene Beiträge vorbereitet und sorgten für beste Unterhaltung. Ob Tänze, Gedichte, Theaterstücke zum Thema „Schule früher und heute“, ein originelles Knieballett, ein mitreißender Reifentanz zu Musik von Michael Jackson oder die kreative Hut-Modenschau des ersten Jahrgangs – die Zuschauerinnen und Zuschauer spendeten immer wieder begeisterten Applaus.

Zwischendurch stellte sich der Schulverein vor. Die Vorsitzenden Rita Fuchs und Carina Bille-Schlingmann warben mit einer originellen Tombola erfolgreich um Unterstützung für die wertvolle Arbeit des Vereins.

Auch der geplante Umbau der Lindenschule war Thema des Nachmittags. Mit viel guter Laune präsentierten Lea Vigelius, Marai Ströcker und der beinahe tanzende Architekt Bernhard Forthaus die Planungen für die zukünftige Schule. Einen ganz besonderen Moment schufen anschließend Kinder des vierten Jahrgangs, als sie feierlich eine selbst gestaltete Freundschaftsbank übergaben – ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt und Miteinander.

Während auf der Bühne ein Höhepunkt den nächsten ablöste, sorgten die Erzieherinnen und Erzieher der OGS auf der großen Spielelandschaft für jede Menge Bewegung und Spaß. Das internationale Mitbringbuffet bot eine beeindruckende Vielfalt an leckeren Speisen aus vielen verschiedenen Kulturen und zeigte einmal mehr, wie bunt die Lindenschule ist. Dazu wurden reichlich kühle Getränke angeboten. Rasensprenger, zahlreiche Wasserstationen und schattenspendende Pavillons sorgten trotz der sommerlichen Hitze für willkommene Abkühlung.

Der musikalische Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten. Schon lange vor ihrem Auftritt wurden Lars Lütke-Lefert und Till Notzon von den Kindern lautstark angekündigt. Die Minimusiker eröffneten ihr Programm mit „Wir sind die Minimusiker“ und zündeten anschließend ein wahres Hitfeuerwerk mit dem Schullied „Lindenschule, dass sind wir“, „Ferienzeit“ und weiteren bekannten Hits der gemeinsam aufgenommenen CDs der letzten Jahre. Vor der Bühne wurde gemeinsam getanzt, gesungen und gelacht.

Für einen besonders bewegenden Moment sorgte schließlich das Lied „Menschlich“. Gemeinsam mit den Minimusikern betraten auch Lehrkräfte und Erzieherinnen die Bühne und sangen zusammen die eindrucksvolle Botschaft:

„Es ist an der Zeit, Gesicht zu zeigen… Diese Welt soll menschlich bleiben.“

Ein emotionaler Gänsehautmoment, der die Werte der Lindenschule – Menschlichkeit, Vielfalt, Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt – noch einmal eindrucksvoll unterstrich und das Motto des Festes lebendig werden ließ.

Nach drei erlebnisreichen Stunden endete das Schulfest mit einem gemeinsamen Abbau. Was in den Tagen zuvor von unzähligen helfenden Händen aufgebaut worden war, verschwand innerhalb kürzester Zeit wieder. Ein besonderer Dank gilt dabei dem Bauhof der Stadt Halle, den Erzieherinnen und Erziehern der OGS, den Hausmeistern der Stadt Halle sowie dem THW, die mit großem Einsatz zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Ganz nach dem Motto: Viele Hände – schnelles Ende.

Geblieben sind unzählige schöne Erinnerungen, fröhliche Kinder, viele gute Gespräche und das Gefühl, Teil einer besonderen Schulgemeinschaft zu sein. Dass das Schulfest trotz der hohen Temperaturen durchgeführt wurde, erwies sich im Nachhinein als genau die richtige Entscheidung – darin waren sich alle einig.

„Hand in Hand – Kunterbunt“ war weit mehr als das Motto dieses Nachmittags. Es war überall spürbar: auf der Bühne, an den Spielständen, am Buffet, beim gemeinsamen Singen und schließlich auch beim gemeinsamen Aufräumen. Wenn viele Menschen mit Offenheit, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung zusammenarbeiten, entsteht genau das, was die Lindenschule ausmacht – eine starke Gemeinschaft, in der jedes Kind seinen Platz findet.

(Weitere Fotos finden Sie in der Rubrik „Aus dem Schulleben“. Dort werden wir auch in den nächsten tagen immer wieder neue, uns erreichende Fotos einstellen.)